Bei unseren Nachbarn in Frankreich beginnt der Schulalltag für 99 % der Kinder im Alter von 2 Jahren (ohne Windel). In der vom Staat bezahlten Schule werden zunächst Grundformen des Sozialverhalten, Leben in der Gruppe, und Sprachkenntnisse vermittelt. Im 3. und 4. Lebensjahr erfolgt der erste Kontakt mit Geschriebenem. In den Jahren bis zur Einschulung wird den Kindern noch Allgemeinwissen über Schrift und Bücher beigebracht. Alle bei uns vorhandenen Defizite bei der Einschulung sind da einfach nicht mehr vorhanden. Die Schulzeit beginnt um 8 Uhr und endet um 16,30 Uhr. Längere Betreuungszeiten können vereinbart werden. Mittagessen, Mittagsschlaf und spielerische Nachmittage sind ein Teil des Tagesablaufs. Sicherlich ist das nicht 1 zu 1 zu übernehmen. Die Grundidee, die längere Schulzeit, ist für die Kinder absolut zu begrüssen. Ein Schuljahr bringt dem Schüler 1 bis 2 IQ-Punkte.
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Schule statt Kindergarten
Die Behebung der derzeitigen Sprachdeffizite unserer Kinder scheitert an der Freiwilligkeit. Es bietet sich also an, einen Schulkindergarten einzurichten der den Rechtsstatus einer Schule haben muss. Eintrittsalter könnte bei 4 Jahren liegen, da mit 4 Jahren das Erinnerungsvermögen aktiv ist. Ein Schuljahr bringt den Schülern, das ist erwiesen, ein bis zwei IQ-Punkte. Nur dann ist es möglich, die deutsche Sprache bis zum Schulbeginn ausreichend zu vermitteln. Kostenträger ist natürlich das Land NRW. Dazu ist aber ein erhebliches Umdenken bei den Politikern der CDU – FDP Koalition im Landtag NRW erforderlich.
Expertise zur frühkindlichen Erziehung
Zu diesem Thema kann mit einem Klick die Expertise geöffnet werden. Es ist aber wohl kaum möglich die genannten Fördermöglichkeiten ohne zusätzliche Gelder in beträchtlicher Höhe zu realisieren.
Expertise Braun Stern 2007 zur frühkindlichen Erziehung
Da schon das Kinderbildungsgesetz NRW als eine der grossen Fehlleistungen dieser Landesregierung bezeichnet werden kann, ist mit der Umsetzung des Gedankenguts aus dieser Expertise ehe nicht zu rechnen.
KiBiz
KiBiz ist ein Spargesetz.
Der CDU-Ministerpräsident verspricht 150 Millionen Euro mehr – tatsächlich aber fängt das gerade mal die Kürzungen der vergangenen Jahre auf. Bei den Personalkosten wird hingegen kräftig gespart. Die Pauschale, auf der die Finanzierung basiert, berücksichtigt die Altersstruktur der Mitarbeiter nicht. Außerdem wird die Sonderförderung für Einrichtungen in sozialen Brennpunkten zusammen gestrichen. Weiterlesen
Freie Marktwirtschaft will Mülltourismus
Die FDP-CDU geführte Landesregierung möchte nun zugunsten der freien Marktwirtschaft mit einem Abfallwirtschaftsplan die Müllzuweisung an die einzelen Müllverbrennungsanlagen kippen. Dies ruft bei den beteiligten Kommunen und Entsorgungsunternehmen entsetzen hervor. Es führt zu Mülltourismus und entspricht nicht den neuen EG-Richtlinien, die als Prinzip, was ja auch sinnvoll ist, die ortsnahe Verbrennung vorsehen.
