Gewaltprävention durch frühkindliche Bildung
Die Zahl der Problemfamilien und die Zahl der Problemkinder nimmt ständig zu. Gründe sind oft mangelnde Bildung und damit verbunden geringere Einkommen. Immer mehr Familien zerbrechen an den Realitäten des täglichen Lebens. Immer mehr schreiende, zornige, frustierte und depessive Kinder landen in der Jugendpsychatrie. Wir erinnern uns, ein Grund für die Gewaltsbereitschaft ist nicht verarbeitete Frustration. Hier ist der Staat gefordert diese Kinder gesondert zu betreuen. Amerikanische Langszeitstudien haben ergeben, dass im Alter von drei bis vier Jahren geförderten Kinder bessere Chancen für ihr weiteres Leben haben. Diese Kinder wurden an fünf Tagen in der Woche zweieinhalb Stunden spielerisch in Musik, Sprache und Mathematik unterrichtet. Dadurch wurden sie intelligenter und hatten dementsprechend einen höheren Schulabschluss und höhere Einkommen. Durch höhere Steuereinnahmen, geringere Kosten für Strafverfahrens- und Vollzugskosten sowie für Fürsorgeleistungen ergab hier für jeden zu Beginn der Studie investierten Dollar einen Gewinn von 12,90 $ Pro Kind. Es ist an der Zeit die Problemfälle schon im Kindergarten oder schon im Bauch der Mutter aufzuspüren, um durch entsprechende Hilfestellung ein abdriften der Kinder ins gesellschaftliche Abseits zu verhindern. Starke Eltern haben starke Kinder. Starke Kinder brauchen keine Gewalt um sich durchzusetzen. Bevor also hier Steuererleichterungen erfolgen sollte erst die Kinderstube des Staates, DIE FAMLILIEN UND KINDER, richtig gefördert werden. Die Folge ist, dass wir ein oder zwei Generationen später weniger Geld für Drogenhilfe, Alkoholentzug und Grundsicherung ausgeben müssen.