Frackingsgesetz gescheitert

Die Unionsfraktion hat beschlossen in dieser Wahlperiode keinen Gesetzentwurf über
Frackingförderung einzubringen. Begründet wird das mit fehlenden Konsens mit der FDP. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Chemikalien unter hohem
Druck in das Gestein gepresst, so dass die Ausbeute an Gas deutlich höher wird. Da die Chemikalien teilweise, Infos aus den USA, krebserregend sind, ist Fracking lebensgefährlich. Da das Gemisch unter den Grundwasserspiegel gepresst wird, ist die Verseuchung des Grundwasser unausweichlich. Folge: Öde Weiden, verendete Tiere und Gasaustritt aus der Wasserleitung. Diese Giftmischung wird, wenn überhaupt, frühestens nach 50 Jahren abgebaut. Die CDU will nach der Bundestagswahl erst eine Umweltverträglichkeitsstudie anfertigen lassen. Lockerer sieht das die Partei des Kapital`s, die FDP. Nach deren Meinung ist nach der zur Zeit geltenden Rechtslage Fracking ohne Einvernehmen mit den Wasserbehörden, ohne Umweltverträglich-keitsprüfung und sogar in Wasserschutzgebieten möglich. Es kommt hinzu, dass das durch Fracking geförderte Erdgas zur Energieversorgung bei uns nicht benötigt wird. Wir können alle nur hoffen, dass die FDP nicht in den nächsten Bundestag gewählt wird.
Abstimmung über Fracking im Internet:
13,1% würden Fracking unter den grössten Sicherheitsvorkehrungen zulassen
85,5% lehnen Fracking ab
1,4 sind unentschieden

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Datum: Mittwoch, 5. Juni 2013 19:34
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