Wahl in der Türkei

Erdogan strebt bei der Wahl ein Präsidialsystem an. Es würde das Amt des Ministerpräsidenten wegfallen. Der so gewählte Präsident darf künftig einer Partei angehören, er kann Dekrete
mit Gesetzeskreaft erlassen und hat weit reichende Gestaltungsmöglichkeiten bei der Besetzung politischer Ämter. Er hat mehr Einfluß auf die Besetzung der Ämter in der Gerichtsbarkeit. Er strebt, was in Frankreich und der USA nicht möglich ist, eine Alleinherrschaft an.Sein Ziel ein vom Islam geprägtes Präsidialsystem. Die negativen Seiten des Islam sind zur Zeit im Iran und Saudi Arabien deutlich zu spüren. Im Iran werden Frauen, die in der Öffentlichkeit kein Kopftuch tragen, von der Sittenpolizei verhaftet und ins Gefägnis geworfen. In Saudi Arabien haben erst seit wenigen Wochen die Frauen das Recht ein Auto zu fahren. Dieser politische Islam ist aufgrund der Vorgaben der Ajatolla auf die Lebensgestaltung eher nicht im Zeitalter der Demokratie angesiedelt. Die Pflicht in der Öffentlichkeit ein Kopftuch zu tragen ist selbst im Koran nicht erwähnt. Dort steht, dass die Frauen sich züchtig zu kleiden haben. Von Kopftuch oder Burka steht da nichts. Alle Einschränkungen auf die persönlichen Freiheiten der Muslima sind von den Kirchenoberhäuptern vorgegeben worden. Herr AL-GHAZALI schrieb vor 900 Jahren „Das Buch der Ehe“. In diesem Buch werden die Verpflichtungen der Muslemischen Frauen aufgeführt. Keine Verhütung, keine Verweigerung im Bett, Kopftuchzwang in der Öffentlichkeit und keine Scheidung. Je nach Ausgang der Wahl in der Türkei darf dort mit verschärfter Anwendung des islamischen Recht gerechnet werden. Die Demokratie dort hat sich jetzt schon verabschiedet.

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Datum: Samstag, 23. Juni 2018 12:48
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